Musikalisches Miteinander

Landshuter Soroptimistinnen vergeben erneut Stipendien an der Musikschule

 

vo.li.: Peter Papritz (Leiter der Musikschule) Justus Schilling, Semina Curelusa, Gaby Schramm (Präsidentin SI-Club), Maximilian Seitz, Anita Drexler (Projektpatin SI-Club) Foto: Rottensteiner

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr haben die Soroptimistinnen Landshut erneut Stipendien für besonders engagierte und talentierte Schüler an der Städtischen Musikschule Landshut vergeben.

In diesem Jahr haben sich unglaublich viele junge Musiker und Musikerinnen dafür beworben – die Vergabe für das Schuljahr 2026/ 2027 erfolgte in Kooperation mit der Musikschule im Rahmen eines Werkstattkonzerts. Es konnten sogar drei Stipendien an sehr unterschiedliche Musiker und eine Musikerin mit sehr unterschiedlichen Musikinstrumenten vergeben werden.

Justus Schilling ist neun Jahre alt, spielt seit dem 5. Lebensjahr Schlagzeug und hat schon zweimal den 1. Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ errungen. Beim Konzert stellte er eine neue Version seiner eigenen Komposition vor: das „Katzensolo 2.0“.

Maxi Seitz hat ein Stipendium für Klavier erhalten. Der vielseitig interessierte elfjährige Carossianer scheut sich nicht, Prioritäten zusetzen. „Musik ist ein wichtiger Teil meines  Lebens – ich kann mir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Auch wenn es manchmal schwierig und anstrengend ist, freue ich mich auf jede Unterrichtsstunde“.

Die dritte Stipendiatin ist Semina Curelusa. Die 15-Jährige, ebenfalls bereits mit einem Preis bei „Jugend musiziert“ für ihre Darbietung in einem Quartett ausgezeichnet, brillierte beim Werkstattkonzert mit ihrer Blockflöte. Sie hat sich zur Verblüffung aller ein zweites Instrument ausgesucht: E-Gitarre, das jetzt von den Landshuter Soroptimistinnen mit einem Stipendium unterstützt wird.

„Bildung und Kultur sind die Basis für ein gesellschaftliches Miteinander, die schon in jungen Jahren geprägt und gefördert werden sollte“, sagte die Club-Präsidentin Gaby Schramm. „Und dieses Miteinander ist bei Musikerinnen und Musikern besonders ausgeprägt. Da geht es nicht um die Flöte, den Kontrabass oder das Saxofon. Sie dürfen sich als Duo, Trio, Quartett oder aber in einem Orchester entfalten.“

Ein Leben ohne Musik kann sich hier niemand vorstellen, und der Soroptimist-Club ist glücklich, diese Talente fördern zu dürfen.




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