Der Soroptimist-Club Landshut bemüht sich, aktuelle Frauenthemen und Probleme der Region anzusprechen, aufzugreifen und Unterstützung zu geben. Wir ermöglichen unter anderem:
Um unsere Projekte finanzieren zu können, benötigen wir Spenden und Einnahmen aus Benefizveranstaltungen.
Unsere ansprechenden Veranstaltungen haben einen doppelten Effekt: Zum einen fließt der Erlös zu 100 Prozent in unsere Projekte, um möglichst vielen Menschen helfen zu können. Zum anderen bieten wir damit all denen, die uns unterstützen, ein unvergessliches Erlebnis.
Wer trotz eisiger Wetterprognosen am ersten Sonntag des neuen Jahres den Weg in die Mehrzweckhalle des Gymnasiums Seligenthal fand konnte ein ganz besonderes Neujahrskonzert erleben.
Die Stadträtin Patricia Steinberger überbrachte die Grüße der Stadt Landshut und des Oberbürgermeisters Putz. Sie dankte den Veranstalterinnen für ihr soziales Engagement für Frauen und Mädchen in der Region und verband ihre Wünsche für ein gesundes und vor allem friedliches 2025 mit dem Gedanken an die Zukunft und was das neue Jahr wohl bringen wird: „es wird ganz bestimmt auch Positives und Schönes mit dabei sein!“
Bereits zum dritten Mal hatte der Soroptimist-Club Landshut diesen Abend organisiert und vor Beginn griff die Pianistin des Abends zum Mikrofon und erklärte mit launigen Worten: „die Zuhörer werden unser Ensemble sehr verändert finden – passend zum Veranstalter des Abends spielt heute eine reine Frauenband die Instrumente“. Vier von sechs Künstlern waren im Vorfeld erkrankt, wortwörtlich im letzten Moment wurde Ersatz gefunden und so sangen und musizierten Kerstin Turnheim (Mezzosopran), Julius Steinbach (Tenor), Evelyn Engelhardt-Westermeier (Flöte), Birgit Adolf (Violine), Andrea Millett (Cello) und Christl Adolf (Klavier). Den ganzen Tag hatten die gemeinsamen Proben gedauert und die gute Laune des Ensembles sprang sofort auf die mehr als 500 Gäste über.
Nach der Ouvertüre von Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ ging es weiter mit Auszügen aus der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart und dem „Vogelhändler“ von Carl Zeller. Mit dem Lied „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“ und dem Duett „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß Sohn bezauberten die Künstler das Publikum.
Gebannt lauschten die Zuhörer Julius Steinbach in der Rolle des Wachsoldaten mit dem „Wolgalied“ aus der Operette „der Zarewitsch“, und bei dem Duett „Komm mit nach Varasdin“ aus der „Gräfin Mariza“ zeigten die beiden Sänger ihr schauspielerisches Talent und legten ein kurzes Tänzchen aufs Parkett.
Mit der Zugabe „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ aus Paul Abrahams Operette „Viktoria und ihr Husar“ fand das Programm einen leisen, fast nachdenklichen Ausklang, und der Abend endete mit Standing Ovations des Publikums – und niemand stimmte der Befürchtung von Christl Adolf zu „nicht dass Sie nachher sagen, Sie hätten das Konzert halt bloß mit der Zweitbesetzung gehört“.
In der Pause konnten sich die Gäste ausgiebig stärken: traditionell standen Wein, Sekt und alkoholfreie Getränke ebenso bereit wie hausgemachtes Fingerfood - und wer wollte, konnte sich an einer kleinen Schautafel über einige der Projekte und Aktionen der Landshuter Soroptimistinnen informieren.
Wie auch in den Jahren zuvor war der Eintritt frei und der Besuch dieses Konzertabends für alle möglich.
Der Soroptimist-Club Landshut beteiligt sich auch dieses Jahr an den Orange Days, einer weltweiten Kampagne zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen und schließt sich mit der Verhüllungsaktion SCULPTURE IN ORANGE der Kampagne ReadTheSigns2024 von Soroptimst Europa an - Ziel ist es, auf die immer weiter zunehmende digitale Gewalt im Netz und deren Anzeichen aufmerksam zu machen.
Die Mitglieder des Soroptimist-Cubs Landshut verhüllten die Figur des Künstlers Karl Reidel am Bischof-Seiler-Platz in Landshut mit orangem Stoff, vom 25. November bis zum 10. Dezember 2024 rückt der Club so das Thema „Cyber-Gewalt erkennen und bekämpfen“ in den Fokus der Aufmerksamkeit.
Cyberstalking, Nötigung und Bedrohung sind an der Tagesordnung: das Lagebild „geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichteter Straftaten“ des Bundeskriminalamtes beleuchtet erschreckende Zahlen - mehr als 17.000 Frauen und Mädchen wurden im vergangenen Jahr in Deutschland Opfer von digitaler Gewalt, die unter anderem über soziale Medien begangen wurde. Und die Dunkelziffer ist wahrscheinlich wesentlich höher.
„Die Zahlen und Fakten zeigen, dass Hass und Gewalt gegen Frauen ein zunehmend gesellschaftliches Problem sind. Dabei ist der digitale Raum ein Treiber. Mehr als 180.00 Frauen wurden im letzten Jahr Opfer häuslicher Gewalt!“ sagte Trixi Enzenbach, Vizepräsidentin des Soroptimist-Clubs Landshut beim Start der Aktion. Die Hasskriminalität gegen Frauen nimmt immer weiter zu, deshalb ist Prävention wichtig und „besonders für junge Menschen gilt: erst nachdenken, dann klicken, Vorsicht beim Posten und bei Missbrauch Hilfe in Anspruch nehmen!“
Der Oberbürgermeister von Landshut, Alexander Putz, schilderte in seiner Ansprache seine persönlichen Beobachtungen in Landshut, besonders betroffen mache ihn die zunehmende Verrohung der Sprache, nicht nur in den digitalen Medien: „darin liegt der Anfang von Gewalt“.
Im Anschluß übergab Trixi Enzenbach im Namen des Vereins „Soroptimistinnen Landshut helfen e.V.“ eine Spende von jeweils 500,-€ an die anwesenden Leiterinnen der beiden Landshuter Frauenhäuser, Gabi Unverdorben (Leiterin Caritas-Frauenhaus) und Katja Glies (Leiterin AWO-Frauenhaus und LIS).
Bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, bleibt die Figur verhüllt und die Soroptimistinnen rufen so alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich mit ihnen für ein gewaltfreies Internet einzusetzen - Ziel ist es gemeinsam für mehr Respekt im digitalen Raum zu sorgen und besonders Frauen und Mädchen vor Cyber-Gewalt zu schützen.
Unter dem Motto "Nachhaltigkeit in der Mode" veranstalteten der Verein „Soroptimistinnen Landshut helfen e.V.“ und die Freiwilligenagentur Landshut (fala) 2025 bereits zum zweiten Ma,l nach dem 1.Benefizflohmarkt 2019, gemeinsam einen Flohmarkt für Damentaschen und -tücher. Die die Mitglieder beider Vereine sammelten gut erhaltene Handtaschen, Seidenschals, Nickitücher, modische Rucksäcke und vieles mehr. In Landshut und der Region konnten die guten Stücke an mehreren Sammelstellen abgeben werden.
Die Spendenbereitschaft war überwältigend – nicht nur Modeaccessoires aus Niederbayern füllten die Auslagen, bis aus dem hohen Norden und dem benachbarten Oberbayern kamen Pakete, und mehrere regionale Modegeschäfte steuerten sogar Neuware bei! Mindestens 1800 Taschen und ca. 3000 Damentücher wurden gesichtet, sortiert und für den Verkauf vorbereitet.
Für jeden Geldbeutel war etwas dabei - die Auslagen wurden ständig mit Ware aller Preisklassen bestückt (Loops ab 1,-€ und einfache Taschen ab 3,-€). Zahlreiche Kundinnen erstanden zu ihren neuen Taschen auch gleich die passenden Tücher: Alltagsaccessoires fanden genauso reißenden Absatz wie ausgewählte Einzelstücke von Aigner, Boss, Chanel, Dior, Hermes und vielen anderen begehrten Marken.
Der Flohmarkt wurde bis zur Schließung ständig weiter mit attraktiver Ware bestückt. Besonderen Anklang fand auch die „Happy-Hour“ kurz vor Verkaufsende – alle Preise reduzierten sich automatisch um 50%.
Mit dem Kauf jedes gebrauchten Stücks konnte man nicht nur ein Schnäppchen machen und schonte die Umwelt, sondern tat auch Gutes: der Verkaufserlös fließt in die gemeinnützigen Projekte der Veranstalter – beide Vereine organisieren vielfältige Angebote zur Förderung von Frauen und Kindern - wie beispielsweise Lesepaten und Schülerkurse.
Der Soroptimist-Club Landshut und der Zonta-Club Landshut konnten Francesca Schmidt, eine der bekanntesten Expertinnen Deutschlands für die sozialen Gefahren im Internet, für einen Vortrag im Rahmen des Weltfrauentages gewinnen: die Referentin sprach über die Facetten des Machtmissbrauchs zwischen Beziehungspartnern in unserer digitalisierten Welt.
Im Mittelpunkt des Abends standen Smart-Home-Technologien wie Überwachungskameras, intelligente Türschlösser, Sprachassistenzsysteme und auch das allgegenwärtige Smartphone – wer hat die Kontrolle über solche Systeme und wie werden sie zweckentfremdet? Die Referentin nannte neben unautorisierten Daten und Bildern im Internet auch vermehrte Sicherheitswarnungen und unerklärliche Aktivitäten oder Einschränkung der Nutzung privater Geräte als Hinweis auf die Möglichkeit des digitalen Machtmissbrauchs wie Überwachung, Standortverfolgung oder sogar Manipulation smarter Technik.
Die Folgen sind für die Betroffenen oft erheblich: Angst, Stress, Verlust sozialer Beziehungen, Depression und Angststörungen.„Privatsphäre ist ein grundlegendes Menschenrecht und Überwachung bestärkt oft bestehende Machtstrukturen und Ungleichheiten, auch und gerade in der privaten Partnerschaft!“
Im Anschluss entwickelte sich eine angeregte Diskussion mit dem Publikum im gut besetzten Salzstadel Landshut, besonders über die Möglichkeiten für Betroffene. Mehrere Fachleute der Landshuter Einrichtungen gaben Tipps und Hinweise auf die Optionen vor Ort, wie die beiden Landshuter Frauenhäuser, die Interventionsstelle L.I.S. und das Hilfstelefon für Frauen: „Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl und holen Sie sich Hilfe, am besten über ein anderes Telefon!“
Der Erlös des Abends kommt regionalen Projekten der Veranstalterinnen für Mädchen und Frauen zugute.
Nicole Heartseeker´s Klavier und Mulo Francel´s Saxofon zogen das Publikum im kleinen theater-KAMMERSPIELE Landshut in ihren Bann. Mit leichter Hand interpretierten die beiden Künstler klassische Werke alter Meister ebenso wie moderne Filmmelodien oder Tangos und alte italienische Canzoni. Der Klang des Klaviers wurde dabei nicht nur von einem Tenorsaxofon ergänzt: Mulo Francel musizierte ebenso mit Mandoline und Klarinette oder nutzte sie als Perkussionsinstrument und gab sogar ein gepfiffenes Intro zum Besten.
Das experimentierfreudige Duo ließ mit seiner Musik u.a. Bilder von bissigen Hunden („Caesar“ von Peter Ludwig) und nächtlichem Mondschein entstehen („Fly me to the Moon“ von Bart Howard kombiniert mit Beethovens „Mondscheinsonate“) oder überraschte mit schwungvollen Tangorhythmen von Astor Piazolla. Mit der Zugabe „Moonriver“, von Henry Mancini aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“, verabschiedeten sich Heartseeker und Francel, und das Publikum kostete den Abend bis zum letzten Ton aus.
Das Konzert wurde veranstaltet von „Soroptimistinnen Landshut helfen e.V.“, dem Hilfswerk des Landshuter Soroptimist-Clubs. Der Erlös kommt den Bildungs- und Integrationsprojekten des Clubs zur Förderung von Frauen und Jugendlichen in der Region Landshut zugute.
Reportage bei Niederbayern TV
Der Regionalsender Niederbayern TV wurde auf die Plakataktion "Frauenporträts auf Banknoten in Schaufenstern" aufmerksam und zeigt in einer Reportage einige der ausgestellten Grafiken. Zwei der Initiatorinnen erzählen in einem kurzen Interview von den Hintergründen und Inhalten der Aktion.
Nach zehn Kluftinger-Krimis ist "Draußen", das jüngste Werk des Autorenduos Michael Kobr und Volker Klüpfel, ein spannender düsterer Thriller. Trotzdem hatten die Besucher des Ergoldinger Bürgersaales am 13.02.20 viel zu lachen. Natürlich fand keine Lesung klassischer Art statt. Nicht nur, dass sie ihren Figuren den passenden, teils harten Dialekt verpassen - von Brandenburgisch über Schweizerisch bis zum Thai-Verschnitt. Sie sitzen selbst im Wald, wie ihre Protagonisten, am Lagerfeuer, in passender Kleidung, hinter ihnen ragt düster der Wald auf. Es werden kurzweilige Einspielfilme gezeigt, z.B. von einem Überlebenstraining im Wald.
Mit Schwung und Spielfreude legten sie einen komödiantischen Auftritt hin. Ihre "Literatur-Comedy" ist eine gelungene Mischung aus Lesung, Filmeinspielungen, selbstironischen Geplauder und Slapstick.